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Forschungszulage in Logistik und Supply Chain

🕑 5 Min. LesezeitAktualisiert: Juni 2026

Moderne Logistik ist hochgradig technologiegetrieben. Wo Algorithmen, Automatisierung und Datenverarbeitung an ihre Grenzen gebracht werden, entsteht förderfähige Entwicklung.

🎯 Das Wichtigste in Kürze

Typische förderfähige Vorhaben

In Logistik und Supply Chain erfüllen häufig diese Vorhaben die Kriterien: KI-gestützte Routen- und Tourenoptimierung, Algorithmen für Bestands- und Nachschubplanung, Automatisierung und Robotik im Lager, neue Track-and-Trace- und Echtzeit-Datensysteme sowie die Optimierung komplexer Netzwerke unter neuen technischen Randbedingungen.

Wo die Grenze liegt

Nicht förderfähig ist der reine Betrieb von Logistik mit Standardsoftware oder die Einführung bestehender Systeme ohne eigene technische Entwicklung. Förderfähig wird es, wenn eigene Algorithmen oder Systeme entwickelt werden, um ein technisches Problem zu lösen, für das es keine fertige Lösung gibt.

Der förderfähige Kern

Meist steckt die förderfähige Arbeit in der technischen Eigenentwicklung – ein neuer Optimierungsalgorithmus, eine Automatisierungslösung, ein Datenmodell. Diese Entwicklung folgt denselben Maßstäben wie Software-F&E: technische Unsicherheit, Neuheitsgehalt, systematisches Vorgehen.

Häufige Fragen

Ist KI-Routenoptimierung in der Logistik förderfähig?

In der Regel ja, wenn eigene Algorithmen mit technischer Unsicherheit entwickelt werden. Die reine Nutzung fertiger Standardsoftware ohne Eigenentwicklung zählt dagegen nicht.

Zählt der normale Logistikbetrieb zur Forschungszulage?

Nein. Der Betrieb mit etablierten Systemen trägt kein Forschungsrisiko. Förderfähig ist nur die technische Eigenentwicklung, die ein bislang ungelöstes Problem adressiert.

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