Typische förderfähige Vorhaben
Förderfähig sind in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie unter anderem die Entwicklung neuer Herstellungs- und Konservierungsverfahren, Produkte mit veränderten funktionalen Eigenschaften (etwa Functional Food oder pflanzliche Alternativen), Fermentations- und Prozesstechnologie, Lösungen für Haltbarkeit und Lebensmittelsicherheit sowie neue Verpackungstechnik.
Wo die Grenze liegt
Nicht förderfähig ist die reine Variation einer Rezeptur ohne technische Fragestellung – etwa eine neue Geschmacksrichtung nach bekanntem Schema. Förderfähig wird es, wenn ein technisches oder verfahrenstechnisches Problem mit offenem Ausgang gelöst wird, etwa Stabilität, Textur, Haltbarkeit oder der Ersatz bestimmter Inhaltsstoffe.
Entwicklung sichtbar machen
Viele Lebensmittelhersteller betreiben faktisch Entwicklung – in Versuchsküche, Technikum oder Labor –, dokumentieren das aber kaum. Wer Versuchsreihen, Hypothesen und Ergebnisse festhält, kann den Forschungscharakter belegen und die Personalkosten der Entwicklung ansetzen.