Was der erhöhte Satz bringt
Der KMU-Aufschlag hebt den Fördersatz von 25 % auf 35 %. Bei 500.000 € förderfähigen Aufwendungen sind das 175.000 € statt 125.000 € – also 50.000 € mehr, pro Jahr. Über mehrere Jahre und bei höheren Aufwänden summiert sich das deutlich.
Wer als KMU gilt
Maßgeblich ist die EU-Definition für kleine und mittlere Unternehmen. Vereinfacht: weniger als 250 Beschäftigte und entweder höchstens 50 Mio. € Jahresumsatz oder höchstens 43 Mio. € Bilanzsumme. Wichtig: Verbundene und Partnerunternehmen werden anteilig mitgerechnet – eine Beteiligung durch einen großen Investor kann den KMU-Status beeinflussen.
Status vorab klären
Gerade bei Startups mit Investoren oder bei Konzernstrukturen lohnt es sich, den KMU-Status vor dem Antrag sauber zu prüfen. Wer den erhöhten Satz zu Unrecht ansetzt, riskiert später eine Korrektur; wer ihn fälschlich nicht ansetzt, verschenkt Förderung.