StartRatgeberBranchen
Branchen

Forschungszulage in der Energie- und Cleantech-Branche

🕑 5 Min. LesezeitAktualisiert: Juni 2026

Die Energiewende ist im Kern ein riesiges Entwicklungsprojekt – und genau das macht die Branche zu einem starken Kandidaten für die Forschungszulage. Vieles, was hier passiert, trägt echtes technisches Risiko.

🎯 Das Wichtigste in Kürze

Typische förderfähige Vorhaben

In Energie und Cleantech erfüllen viele Projekte die F&E-Kriterien: die Entwicklung neuer Speichertechnologien und Batteriesysteme, Verfahren rund um Wasserstofferzeugung und -nutzung, intelligente Netz- und Lastmanagement-Lösungen, neue Materialien für Photovoltaik oder Windkraft sowie Verfahren zur Steigerung der Energieeffizienz.

Wo die Grenze verläuft

Nicht förderfähig ist die Errichtung von Anlagen nach etabliertem Stand der Technik – etwa die Standard-Installation einer PV-Anlage oder der Bau einer bekannten Anlagenkonfiguration. Förderfähig wird es, wenn technische Fragen offen sind, deren Lösung nicht von vornherein feststeht.

Pilotanlagen und Demonstratoren

Gerade in der Energiebranche steckt viel Entwicklung in Pilot- und Demonstrationsanlagen. Solange diese dazu dienen, eine technische Unsicherheit zu klären – und nicht bereits die kommerzielle Serienproduktion sind –, kann der Entwicklungsanteil förderfähig sein. Die saubere Abgrenzung von Forschung und regulärem Betrieb ist hier besonders wichtig.

Häufige Fragen

Ist die Entwicklung von Speicher- oder Wasserstofftechnologie förderfähig?

Häufig ja. Wenn dabei technische Unsicherheiten mit offenem Ausgang gelöst werden, erfüllt die Entwicklung die F&E-Kriterien. Reiner Anlagenbau nach bekanntem Stand der Technik dagegen nicht.

Zählt eine Pilotanlage zur Forschungszulage?

Der Entwicklungsanteil einer Pilot- oder Demonstrationsanlage kann förderfähig sein, sofern sie dem Klären technischer Unsicherheiten dient und nicht bereits kommerzielle Serienproduktion ist.

Anbieter direkt vergleichen

Stelle Forschungszulage-Beratungen nach genau diesen Kriterien nebeneinander – nach einheitlicher, offener Methodik.