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Forschungszulage in der Elektrotechnik und Elektronikentwicklung

🕑 5 Min. LesezeitAktualisiert: Juni 2026

Elektrotechnik und Elektronikentwicklung sind stark forschungsgetrieben – von der Schaltungsentwicklung bis zur Embedded-Software. Entsprechend oft greift die Forschungszulage, wird aber unterschätzt.

🎯 Das Wichtigste in Kürze

Was in der Elektrotechnik zählt

Förderfähig sind typischerweise die Entwicklung neuer Schaltungen und Leistungselektronik, Sensorik und Messtechnik mit neuen Anforderungen, Embedded Systems und die zugehörige Firmware, EMV- und Zuverlässigkeitsentwicklung sowie Miniaturisierung und Integration unter neuen technischen Randbedingungen. Gemeinsames Merkmal: Das Ergebnis ist zu Beginn technisch nicht gesichert.

Hardware und Software zusammen denken

In der Elektronikentwicklung gehören Hardware und eingebettete Software meist untrennbar zusammen. Beides kann förderfähig sein – die Schaltungs- und Hardwareentwicklung ebenso wie die Firmware, die eine neue technische Funktion erst möglich macht. Wichtig ist, den Entwicklungsteil von reiner Anpassung und Produktion zu trennen.

Prototyping als förderfähige Phase

Ein großer Teil der elektrotechnischen Entwicklung steckt im Prototyping: Testaufbauten, Messreihen, Iterationen bis eine Schaltung die Anforderungen erfüllt. Diese Phasen sind in der Regel förderfähig, da sie genau dem Klären technischer Unsicherheiten dienen – auch wenn am Ende eine Variante verworfen wird.

Häufige Fragen

Ist Embedded-Software bei der Forschungszulage förderfähig?

Ja, wenn sie zur Lösung einer technischen Unsicherheit beiträgt – etwa Firmware, die eine neue Hardwarefunktion erst ermöglicht. Reine Standard-Implementierung ohne Forschungscharakter zählt nicht.

Zählt das Prototyping von Elektronik zur Forschungszulage?

In der Regel ja. Testaufbauten, Messreihen und Iterationen zur Klärung offener technischer Fragen sind typische förderfähige Entwicklungsphasen – auch verworfene Varianten.

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