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Forschungszulage in Biotech, Pharma und MedTech

🕑 5 Min. LesezeitAktualisiert: Juni 2026

Kaum eine Branche ist so forschungsintensiv wie Biotech, Pharma und MedTech. Entsprechend gut passt die Forschungszulage – die Vorhaben tragen das technische Risiko fast per Definition.

🎯 Das Wichtigste in Kürze

Warum Biotech besonders gut passt

In Biotech, Pharma und MedTech gehört das Lösen technischer und wissenschaftlicher Unsicherheiten zum Kerngeschäft – von der Wirkstoffsuche über neue Analyseverfahren bis zur Entwicklung von Medizinprodukten. Solche Vorhaben erfüllen den Forschungsbegriff in der Regel deutlich, da ihr Ausgang offen ist.

Was förderfähig sein kann

Förderfähig sind unter anderem die Entwicklung neuer Wirkstoffe und Formulierungen, neue Labor- und Analysemethoden, die Entwicklung von Medizinprodukten und – je nach Ausgestaltung – Teile der präklinischen und klinischen Forschung. Den größten Kostenblock bilden die Personalkosten der Forschenden und Laborteams.

Lange Zyklen, rückwirkender Hebel

Entwicklungszyklen erstrecken sich in dieser Branche oft über Jahre. Das macht die rückwirkende Beantragung besonders wertvoll: Auch zurückliegende Forschungsphasen lassen sich nachträglich fördern, solange die Steuerjahre noch offen sind.

Häufige Fragen

Ist klinische Forschung bei der Forschungszulage förderfähig?

Je nach Ausgestaltung kann auch präklinische und klinische Forschung förderfähig sein, sofern sie systematisch eine wissenschaftliche Unsicherheit adressiert. Die konkrete Abgrenzung hängt vom Einzelfall ab.

Welche Kosten zählen in Biotech am meisten?

In der Regel die Personalkosten der Forschenden und Laborteams sowie anteilig Auftragsforschung. Seit 2024 können zudem bestimmte Abschreibungen auf F&E-Wirtschaftsgüter einfließen.

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