Typische förderfähige Vorhaben
Förderfähig sind in der Bauindustrie typischerweise die Entwicklung neuer Bau- und Fertigungsverfahren, nachhaltiger oder ressourcenschonender Materialien, Lösungen für Energieeffizienz und Gebäudetechnik, modulares und serielles Bauen sowie die Entwicklung digitaler Werkzeuge (etwa für Planung, BIM oder Bauprozess-Steuerung).
Wo die Grenze liegt
Nicht förderfähig ist die reine Bauausführung nach vorhandenem Plan und bekanntem Stand der Technik. Förderfähig wird es, wenn ein Bauvorhaben technische Fragen aufwirft, für die es keine erprobte Lösung gibt – etwa neue Konstruktionsprinzipien, ungewöhnliche Materialkombinationen oder neue Verfahren.
Entwicklungsanteil erkennen
Wie im Maschinenbau steckt der förderfähige Kern oft mitten in einem kommerziellen Bauprojekt. Wird zur Lösung einer konkreten technischen Unsicherheit entwickelt und erprobt, ist genau dieser Anteil ansetzbar – wichtig ist, ihn sauber von der Standardausführung zu trennen und zu dokumentieren.