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Forschungszulage in der Bauindustrie und Bautechnik

🕑 5 Min. LesezeitAktualisiert: Juni 2026

Die Bauindustrie gilt als wenig forschungsintensiv – zu Unrecht. Neue Verfahren, Materialien und die Digitalisierung des Bauens bringen viel förderfähige Entwicklung mit sich.

🎯 Das Wichtigste in Kürze

Typische förderfähige Vorhaben

Förderfähig sind in der Bauindustrie typischerweise die Entwicklung neuer Bau- und Fertigungsverfahren, nachhaltiger oder ressourcenschonender Materialien, Lösungen für Energieeffizienz und Gebäudetechnik, modulares und serielles Bauen sowie die Entwicklung digitaler Werkzeuge (etwa für Planung, BIM oder Bauprozess-Steuerung).

Wo die Grenze liegt

Nicht förderfähig ist die reine Bauausführung nach vorhandenem Plan und bekanntem Stand der Technik. Förderfähig wird es, wenn ein Bauvorhaben technische Fragen aufwirft, für die es keine erprobte Lösung gibt – etwa neue Konstruktionsprinzipien, ungewöhnliche Materialkombinationen oder neue Verfahren.

Entwicklungsanteil erkennen

Wie im Maschinenbau steckt der förderfähige Kern oft mitten in einem kommerziellen Bauprojekt. Wird zur Lösung einer konkreten technischen Unsicherheit entwickelt und erprobt, ist genau dieser Anteil ansetzbar – wichtig ist, ihn sauber von der Standardausführung zu trennen und zu dokumentieren.

Häufige Fragen

Ist die Bauindustrie für die Forschungszulage relevant?

Ja. Neue Bauverfahren, nachhaltige Materialien, modulares Bauen und digitale Bau-Werkzeuge können förderfähig sein, sofern sie technische Unsicherheiten mit offenem Ausgang adressieren.

Zählt die normale Bauausführung zur Forschungszulage?

Nein. Die Ausführung nach vorhandenem Plan und bekanntem Stand der Technik trägt kein Forschungsrisiko. Förderfähig ist nur der echte Entwicklungsanteil eines Vorhabens.

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