StartRatgeberBranchen
🚗 Branchen

Forschungszulage in der Automobilindustrie und bei Zulieferern

🕑 5 Min. LesezeitAktualisiert: Juni 2026

Der Wandel der Mobilität ist ein gewaltiges Entwicklungsprogramm – und damit ist die Automobilbranche, vom OEM bis zum Zulieferer, ein naheliegender Fall für die Forschungszulage.

🎯 Das Wichtigste in Kürze

Typische förderfähige Vorhaben

In der Automobil- und Zulieferindustrie erfüllen viele Projekte die F&E-Kriterien: Entwicklung von Komponenten für Elektroantriebe, Batterie- und Thermomanagement, Leichtbau und neue Werkstoffe, Sensorik und Software für Fahrassistenz und autonomes Fahren sowie neue Fertigungs-, Füge- und Prüfverfahren.

Zulieferer unterschätzen ihren Anteil

Gerade Zulieferer entwickeln laufend kundenspezifische Lösungen, deren technischer Ausgang zu Beginn offen ist – und sehen das oft als „normales Geschäft" statt als Forschung. Genau dieser Entwicklungsanteil ist förderfähig, auch wenn er in einen Serien- oder Kundenauftrag eingebettet ist.

Wo die Grenze liegt

Nicht förderfähig ist die reine Serienproduktion nach festem Plan oder die Fertigung bekannter Teile ohne Entwicklungsrisiko. Entscheidend ist, ob konstruktive, werkstoffliche oder verfahrenstechnische Unsicherheit besteht, deren Lösung nicht von vornherein feststeht.

Häufige Fragen

Ist die Entwicklung für E-Mobilität förderfähig?

Häufig ja. Entwicklung an Antrieb, Batterie, Thermomanagement oder Leichtbau trägt in der Regel technisches Risiko und erfüllt damit die Kriterien der Forschungszulage.

Können auch Automobilzulieferer die Forschungszulage nutzen?

Ja. Der Entwicklungsanteil kundenspezifischer Lösungen ist förderfähig, auch wenn er Teil eines Serien- oder Kundenauftrags ist. Wichtig ist die saubere Abgrenzung von der reinen Fertigung.

Anbieter direkt vergleichen

Stelle Forschungszulage-Beratungen nach genau diesen Kriterien nebeneinander – nach einheitlicher, offener Methodik.