Rein erfolgsbasiert
Beim rein erfolgsbasierten Modell zahlst du ein prozentuales Honorar auf die tatsächlich bewilligte Forschungszulage – und nur dann, wenn auch wirklich Förderung fließt. Wird nichts bewilligt, entstehen keine Kosten.
Das verlagert das Risiko vollständig auf die Beratung und schafft einen klaren Anreiz, den Antrag sauber und maximal förderfähig aufzustellen. Achte trotzdem auf die Details: Gilt der Prozentsatz auf die gesamte Zulage oder nur auf einen Teil? Und fallen Nebenkosten an?
Festpreis
Ein Festpreis macht die Kosten planbar – du weißt vorab, was die Beratung kostet, unabhängig von der Höhe der Förderung. Das kann bei großen, sicheren Anträgen günstiger sein als ein hoher Prozentsatz.
Der Haken: Der Festpreis fällt in der Regel auch dann an, wenn der Antrag ganz oder teilweise abgelehnt wird. Das Risiko liegt also bei dir. Manche Anbieter kombinieren einen niedrigeren Festpreis mit einem Erfolgsanteil – ein Mischmodell, das die Planbarkeit und den Erfolgsanreiz teilt.
Stundensatz und Retainer
Bei der Abrechnung nach Stundensatz zahlst du den tatsächlichen Aufwand – auch für Arbeit an einem Antrag, der am Ende nicht bewilligt wird. Das Mengenrisiko liegt komplett bei dir, und die Endkosten sind vorab schwer abzuschätzen.
Retainer (laufende Pauschalen) sind in der Forschungszulage eher unüblich und binden dich oft über die einzelne Antragstellung hinaus. Beide Modelle verdienen einen genauen Blick in den Vertrag.
Worauf es wirklich ankommt
Der reine Prozentsatz oder Festpreis sagt wenig aus, solange nicht klar ist, was bei einer Teilablehnung passiert. Genau dort entstehen die unangenehmen Überraschungen. Lass dir vor Vertragsschluss schriftlich geben, wie im Ablehnungs- und Teilablehnungsfall abgerechnet wird.